Gemeinnützig · unabhängig · kostenlos
Samenspender werden in Österreich
Einer Frau oder einem Paar zu einem Kind verhelfen, freiwillig und auf Augenhöhe. So wirst du bei uns Spender, in deinem Tempo und ohne Kosten.
Spender wirst du in Österreich auf zwei Wegen: über eine Samenbank oder über eine private Spende. Diese Plattform ist für den privaten Weg. Du legst ein kostenloses Profil an, entscheidest selbst, was du zeigst, und wartest, bis dich eine Empfängerin anschreibt. Eine Sache vorweg, weil sie oft falsch verstanden wird: In Österreich darfst du mit einer Samenspende kein Geld verdienen. Warum das so ist, steht weiter unten.
So wirst du Spender
Du behältst die Kontrolle. Du bestimmst, was in deinem Profil steht und wem du am Ende hilfst.
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Kostenlos registrieren
Melde dich mit deiner E-Mail an. Du bekommst einen sechsstelligen Code statt eines Passworts. Zahlungsdaten brauchst du nie, und du zahlst auch nichts.
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Profil anlegen
Trag deine Eckdaten ein, etwa Größe, Augen- und Haarfarbe. Medizinische Angaben wie Spermiogramm, STI-Test oder Blutgruppe sind freiwillig.
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Dich verifizieren
Bestätige dein Gesicht per Selfie oder deinen Ausweis. So sehen Empfängerinnen, dass hinter dem Profil ein echter Mensch steht.
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In Ruhe Kontakt haben
Empfängerinnen schreiben zuerst. Du antwortest, wenn es passt, lernst die Person kennen und entscheidest selbst, ob ihr es miteinander versuchen wollt.
Warum private Spende in Österreich unentgeltlich ist
In Deutschland zahlen manche Samenbanken für eine Spende. In Österreich ist das anders, und das hat einen klaren Grund. Das Fortpflanzungsmedizingesetz sagt, dass Samen kein bezahltes Geschäft sein darf (FMedG §16 Abs. 1). Ersetzt werden dürfen höchstens nachgewiesene Auslagen, etwa Fahrtkosten zu einer ärztlichen Untersuchung. Alles darüber hinaus gilt schon als Bezahlung und ist verboten. Auch der gewerbliche Handel mit Spendern ist untersagt (§16 Abs. 2), die Strafen reichen bis 50.000 Euro. Mit einer Spende lässt sich hier also nichts verdienen. Das ist Absicht, denn so bleibt die Spende eine Hilfe von Mensch zu Mensch. Auch wir nehmen kein Geld dafür: Die Plattform ist gemeinnützig und kostenlos.
Warum Menschen privat spenden
Wenn es nicht ums Geld geht, warum dann? Die Spender bei uns nennen meist diese Gründe.
Einem Kinderwunsch helfen
Viele wollen schlicht helfen, dass eine Frau oder ein Paar das Kind bekommt, das sie sich wünschen.
Offenheit statt Anonymität
Bei einer privaten Spende könnt ihr euch kennen. Manchen Spendern ist wichtig, für das Kind später ansprechbar zu sein.
Selbst entscheiden
Du wählst, wem du hilfst und unter welchen Bedingungen. Diese Freiheit gibt es bei einer Samenbank nicht.
Wie du Vertrauen aufbaust
Empfängerinnen treffen eine große Entscheidung. Mit ein paar Schritten zeigst du, dass sie sich auf dich verlassen können.
Selfie- und ID-Verifizierung
Bestätige dein Gesicht oder deinen Ausweis. Verifizierte Profile werden deutlich öfter angeschrieben.
Medizinische Nachweise (freiwillig)
Ein aktuelles Spermiogramm, ein STI-Test und deine Blutgruppe geben Empfängerinnen Sicherheit. Pflicht ist nichts davon.
Du steuerst deine Sichtbarkeit
Du entscheidest, wer dein Profil und deine Fotos sieht, und kannst es jederzeit pausieren oder löschen. Wir setzen keine Tracker und keine Werbung ein.
Wer kann Spender werden?
Grundsätzlich jeder volljährige Mann, der gesund ist und freiwillig spendet. Dein Familienstand spielt keine Rolle, und du musst in keiner Beziehung sein. Sinnvoll ist, vorher mit einer Ärztin oder einem Arzt über deine Gesundheit zu sprechen und einen STI-Test zu machen. So schützt du die Empfängerin und ein mögliches Kind. Gut zu wissen: Ärztliche Empfehlungen raten dazu, nicht für beliebig viele Familien zu spenden, damit Halbgeschwister sich nicht ungewollt nahekommen. Wie viele es bei dir sein sollen, entscheidest du selbst.
Was du rechtlich wissen solltest
Eine private Spende ist erlaubt, solange kein Geld fließt. Trotzdem solltest du zwei Dinge bedenken. Erstens die Frage der Elternschaft: Lebt die Empfängerin in einer Ehe oder eingetragenen Partnerschaft, gilt rechtlich meist ihre Partnerin oder ihr Partner als zweiter Elternteil, nicht du. Bei einer alleinstehenden Frau kann die Lage anders sein. Klärt das offen, bevor ihr startet, am besten schriftlich. Zweitens das Kind: Es kann später den Wunsch haben zu wissen, woher es kommt. Bei einer offenen Spende seid ihr darauf vorbereitet. Verifizierte Nutzer bekommen bei uns Vorlagen für eine schriftliche Vereinbarung.
Wie der rechtliche Rahmen genau aussieht, steht in unserem Beitrag dazu, ob private Samenspende in Österreich legal ist. Wie der Weg aus Sicht der Empfängerinnen abläuft, zeigt die Seite Samenspender finden in Österreich.
Das ist keine Rechts- oder Medizinberatung. Für deinen Fall hilft eine Ärztin, ein Arzt oder eine Beratungsstelle weiter.
Häufige Fragen zum Spenden
Kann ich in Österreich mit einer Samenspende Geld verdienen?
Nein. Das Fortpflanzungsmedizingesetz verbietet die bezahlte Spende (§16 Abs. 1). Ersetzt werden dürfen nur nachgewiesene Auslagen, zum Beispiel Fahrtkosten zu einer Untersuchung. Alles darüber hinaus gilt als verbotene Bezahlung.
Wie werde ich Samenspender?
Registriere dich kostenlos, leg ein Profil an und verifiziere dich. Danach können dich Empfängerinnen anschreiben, und du entscheidest, wem du hilfst.
Kostet mich das etwas?
Nein. Die Plattform ist gemeinnützig und für Spender wie Empfängerinnen kostenlos. Es gibt keine Gebühren und keine Provision.
Muss ich mich medizinisch untersuchen lassen?
Pflicht ist es nicht, aber sehr zu empfehlen. Ein STI-Test und ein Spermiogramm schützen alle Beteiligten und machen dein Profil glaubwürdiger.
Bin ich der rechtliche Vater des Kindes?
Das hängt von der Situation der Empfängerin ab. Lebt sie in einer Ehe oder Partnerschaft, gilt meist ihre Partnerin oder ihr Partner als zweiter Elternteil. Bei einer alleinstehenden Frau kann es anders sein. Klärt das vorher und haltet es schriftlich fest.
Anonym oder offen spenden?
Bei einer offenen Spende kennt ihr euch, und das Kind kann später erfahren, wer der Spender ist. Bei einer anonymen Spende bleibt das offen. Bei der privaten Spende entscheidet ihr gemeinsam, was zu euch passt.
Kann ich aussuchen, wem ich helfe?
Ja. Du antwortest nur den Empfängerinnen, die zu dir passen, und gehst keine Verpflichtung ein, bevor du dir sicher bist.
Bereit, jemandem zu helfen?
Leg in wenigen Minuten ein kostenloses Profil an. Du gehst keine Verpflichtung ein und entscheidest jeden Schritt selbst.